Einladung zum Internationalen Museumstag
Museen entdecken und Kultur genießen
Mit dem Internationalen Museumstag am 17. Mai 2026 machen Museen weltweit auf ihre gesellschaftliche Rolle aufmerksam. Als wichtiges Mittel für den kulturellen Austausch übernehmen sie nicht nur Verantwortung für das Kulturgut, sondern fördern Verständigung, Toleranz und Vielfalt. Mit innovativen Bildungsprogrammen und vielfältigen Sammlungen sind sie einzigartige Lernorte, die den Raum für gesellschaftliche Diskurse bieten und Zukunftsperspektiven eröffnen. Die Städtischen Museen Schwedt beteiligen sich mit abwechslungsreichen Ausstellungen am Internationalen Museumstag. Die drei Museen haben sich auf unterschiedliche Schwerpunkte spezialisiert. Ob Kultur und Geschichte, Handwerk, Tradition oder Religion. Schauen Sie vorbei, auch in Schwedt sind die Museen Orte der Begegnung, des Staunens und Lernens.
Der Eintritt zu den Häusern und Ausstellungen ist am Internationalen Museumstag kostenfrei. Geöffnet ist von 14 bis 17 Uhr.
Jüdisches Museum, Gartenstraße 6
Aktuell wird im Jüdischen Museum die Sonderausstellung "In Echt" gezeigt. Im Zentrum der Ausstellung steht eine Virtual-Reality-Experience. Den Besuchern begegnen mithilfe von VR-Brillen fünf jüdischen Zeitzeugen im dreidimensionalen Raum. So entsteht eine persönliche Erzähl- und Interviewsituation, die es ermöglicht, die Geschichten der Holocaustüberlebenden auf eine neue, eindringliche Weise und quasi „In Echt“ zu erleben.

Stadtmuseum Schwedt, Jüdenstraße 17
Schwedt hat eine spannende Kulturgeschichte, die von Kunst und Theater, Religion, Handwerk und Militär geprägt ist. Im Stadtmuseum kann man auf Entdeckungstour gehen und die Geschichten hinter den Ausstellungsstücken entdecken. Präsentiert wird die umfangreiche Sammlung zur Stadt- und Regionalgeschichte. Der Schwerpunkt liegt auf der „Goldenen Zeit“ der Stadt, als eine Nebenlinie der Hohenzollern im Schwedter Schloss residierte. Im Obergeschoss rückt die Ausstellung „Denkmal über Boden nach“ die Ortsteile der Stadt in den Fokus.
Tabakmuseum Vierraden
Das Tabakmuseum ist in einer denkmalgeschützten Tabaktrockenscheune im Ortsteil Vierraden untergebracht. Hier wird die Kulturgeschichte des Tabakanbaus, der Tabakhandel und die Verarbeitung vorgestellt. Der Nichtraucherbereich zeigt aber auch die gesundheitlichen Folgen des Konsums auf. Eine große Außenanlage mit landwirtschaftlichen Gerätschaften und Schaubeeten lädt zum Verweilen ein. Besuchen Sie uns, verbringen Sie hier lehrreiche Stunden und tauchen Sie in alten Handwerkstraditionen ein. Das Tabakmuseum bewahrt das kulturelle Erbe und würdigt die Lebensleistung vieler Generationen von Tabakbauern der Oderregion. Aktuell wird die Fotoausstellung "Seide, Spargel, Tabakpflanzen. Hugenottisches Erbe in Brandenburg" gezeigt.
