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Baustart für das TRAVIS in Schwedt

Foto: 5 Personen mit Hammer
von links: Carsten Schöning, Annekathrin Hoppe, Alexander Elgin Koblitz, Manuela Heise und Susanne Rummler beim symbolischen Hammerschlag (Foto: Cornelia Jeske)

Mit einem symbolischen Hammerschlag wurde am 14. April 2026 in der Stadt Schwedt/Oder die Baustelle für das neue Service- und Transformationsgebäude TRAVIS eröffnet. Für rund 20 Millionen Euro entsteht zwischen Bahnhof Schwedt Mitte und Zentralem Omnibusbahnhof das erste sichtbare Projekt des Innovation Campus Schwedt, mit dem der traditionelle Raffineriestandort den Herausforderungen der Transformation begegnet. Rund 60 Gäste kamen zum Baustart.

Der Boden ist gefräst, der Bagger steht bereit, und auf den Planen am Bauzaun ist schon zu erkennen, was hier entstehen soll: ein offenes Haus für Innovation, Austausch und neue Ideen. Auf vier Etagen und rund 2.000 Quadratmetern bietet das TRAVIS künftig moderne Büroflächen, Besprechungs- und Veranstaltungsräume, einen Ausstellungsbereich sowie einen Makerspace zum Ausprobieren, Entwickeln und Tüfteln. Gleichzeitig wird das Gebäude zur zentralen Anlaufstelle für die regionale Wirtschaft. Industrie und industrielle Entwicklung rücken damit noch mehr ins Herz der Stadt.

Das Land Brandenburg wertet das TRAVIS als wichtiges Signal für die Zukunft des Standorts. Car-sten Schöning, Abteilungsleiter im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa des Landes Brandenburg sagte, Schwedt habe frühzeitig auf die Herausforderungen der Transformation reagiert. Mit dem Innovation Campus sei eine mutige Antwort entwickelt worden. Der Baustart für das neue Gebäude markiere nun den konkreten Auftakt. „TRAVIS wird ein Ort, an dem es spürbar vorwärts gehen wird“, so Schöning.

Die Finanzierung des Vorhabens unterstreicht die Bedeutung des Projekts: Für TRAVIS fließen rund 19 Millionen Euro Fördermittel aus dem Just Transition Fund, der Regionen im Strukturwandel unterstützt. Susanne Rummler aus der Wirtschaftsförderung Schwedt lobte zudem die enorme zeitliche Dynamik des Vorhabens – „vom Fördermittelantrag bis zur Bewilligung vergingen nur wenige Monate“.

Manuela Heise, Bereichsleiterin bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg, betonte die besondere Bedeutung von TRAVIS als konkreten Ort des Wandels. Hier sollen Unternehmen, Start-ups, Gründerinnen und Gründer ebenso zusammenkommen wie Bürgerinnen und Bürger. „Wandel brauche konkrete Orte, um begreifbar zu werden“, so Heise.

Wie die Ziele des TRAVIS architektonisch umgesetzt werden, erläuterte Alexander Koblitz vom Berliner Architekturbüro KKLF: Inspiriert von der Ästhetik der benachbarten PCK-Raffinerie – einem komplexen Geflecht aus Stahl und Technik – entsteht ein moderner Stahlskelettbau mit offenen Strukturen für flexible Nutzungen und einem konsequent nachhaltigen Circular-Economy-Konzept. Zum Einsatz kommen Materialien, die ressourcenschonend verarbeitet, rückbaubar und in Wertstoffkreisläufe zurückführbar sind. Ein besonderer Blickfang wird der Besprechungs- und Veranstaltungsraum im Dachgeschoss: mit weitem Blick über Schwedt unter einem „Photovoltaikhimmel“. Bereits im Frühjahr 2025 fand eine Vergabekonferenz in Schwedt statt, um den lokalen und regionalen Handwerksunternehmen das Projekt vorzustellen. So sorgt der Bau des TRAVIS auch bei den am Bau beteiligten, einheimischen Firmen für eine kleine Erfolgsgeschichte.

Bürgermeisterin Annekathrin Hoppe sieht im TRAVIS einen entscheidenden Hebel für den Arbeitsmarkt: „Wandel gelingt nur gemeinsam. Hier verbinden wir Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Wir schaffen die Orte, an denen neue Wertschöpfung entsteht.“

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