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Programm 2026

LET’S WALK DRUSHBA
KULTURPROJEKT entlang der Erdölpipeline „Freundschaft I und II”
von Gabriyel Dari

Jede Schwedterin und jeder Schwedter kennt die „Erdölleitung Freundschaft“. Sie wurde nach fünfjähriger Bauzeit 1963 in Betrieb genommen und ist die Ader von Zentralrussland zum PCK. Bis zum 31. Dezember 2022 transportierte sie das Erdöl über 8 000 km in 21 Tagen von Kuibyschew in die Tanklager von Schwedt. Seit dem Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine und des Erdölboykotts ist alles anders. Die Erdölleitung hat ihre Funktion verloren.

Aus diesem Grund hat sich Gabriyel Dari mit den Auswirkungen der Erdölindustrie auf die Landschaft und der in Schwedt ankommenden Erdölpipeline auseinander gesetzt. Dari reiste entlang der Pipeline bis ins östliche Polen und suchte Spuren in der Landschaft, dokumentierte diese und entwickelte ein weitreichendes Kulturprojekt. Das dabei entstandene Pilotprojekt „Drushba“ versucht die Pipeline von einem herkömmlichen Energieinfrastrukturteil in ein Denkmal der modernen Gesellschaft umzuwandeln.

Aufbau des Erdölverarbeitungswerkes , 1960er-Jahre (Liane Morgner)

Gabriyel Dari macht diese Ideensuche an der aktuellen Herausforderung, bestehende Infrastrukturen zu überdenken und sie in erfahrbare Orte umzuwandeln, fest. Dieser Umwandlungsprozess würde die Pipeline vor dem Abriss schützen und ihre Bedeutung für die Menschen festhalten. Das Erfahren ist die moderne Aufforderung des „let’s walk drushba“. Entlang der Pipeline könnten, so Dari, 12 Wanderwege mit interaktiver Wissensvermittlung im Zusammenspiel von Kunst, Kultur, Identität und der Erhaltung unserer Landschaft entstehen.

bis 15. März 2026

Abenteuer Trasse

Biografisches von Ulrich Bischoff
5. Februar 2026, 17 Uhr
Eintitt: 5 EUR

Arbeiten an der Pipeline, 1960er-Jahre (Liane Morgner)

Brüche – Ein Leben mit der PCK

Erinnerungen von Gerhard Tuchan
26. Februar 2026, 17 Uhr
Eintritt: 5 EUR

Denk mal über Boden nach
Verwundene Ort und Geschichten der Schwedter Region

Die Kombination von archäologischen Spuren, Orten und Menschen ist vielleicht auf den ersten Blick abstrakt. Aber was wäre, wenn man über die Geschichte eines Ortes und seine Bodendenkmale mit den Menschen ins Gespräch käme? Mit einer Fläche von rund 360 km² gehört Schwedt/Oder zu den flächengrößten Gemeinden Deutschlands. Lediglich 15 km² sind Industriefläche. Dem gegenüber stehen 345 km² auf der sich die gemeinsame Besiedlungsgeschichte der Region nachweisen lässt. Belege dafür sind Bodendenkmale, die in archäologischen Fundkarten vorhanden aber vor Ort nicht sichtbar sind. Das Museum möchte zusammen mit den Menschen der Region Schwedt „verschwundenen Orte“ entdecken und neue Perspektiven zulassen. Gemeinsam mit dem Fotografen Maximilian Gödecke und der oberen und unteren Denkmalbehörde lädt das Museum in Erzählcáfes zum Erinnern an die eigene und die Ortgeschichte ein. Aus allen Fundstücken entsteht ein „Sammelsurium“ an Fotografien, Objekten und Lebensgeschichten, das im Schwedter Museum gezeigt wird.

Türklinke in Stendell, 2012

STADTENTDECKER
Projekt mit Martin Maleschka und Roman Boichuk

Aufsuchen und fotografisches Dokumentieren von Fragmenten der DDR-Architektur mit Einwegkameras

11. bis 13. Mai 2026

Wetterfahne auf der Kirchturmspitze in Kunow, 2011 (Ursula Dittberner)

Mittsommernachtsträume

Musik, Tradition und Gastlichkeit

Eintritt frei!
Freitag, 19. Juni 2026, 18 bis 22 Uhr

Kontakt

de
Stadtmuseum Schwedt/Oder
Jüdenstraße 17
16303 Schwedt/Oder
Telefon
03332 23460
Fax
03332 22116
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Diese Website ist ein Portal der Stadt Schwedt/Oder.
www.schwedt.eu